Cache Hunt #6: Auf den Spuren der Helden

Am vergangene Woche war es einmal wieder soweit – unser legendäres Team bestehend aus Sillium, Grobi1974, Cycle73 und mir begab sich wieder auf die Suche. Nachdem wir schon so hervorragende Erlebnisse mit den Caches von “die Helden” gemacht hatten (siehe: “Cache Hunt #1: In hessischen Wäldern gibt es Tolles zu sehen “), verschlug es uns erneut in die hessischen Wälder. Die bereits erwähnten Owner sind nach wie vor aktiv und haben einige neue Dosen versteckt. Grund genug für einen neuen Cache Hunt!

Cache Hunt #6 – Logbuch
Die grünen Geister (GC469TG)
Bereits bei der Ankunft vor Ort begegneten uns euphorische Luxemburger, mit denen wir ein Schwätzchen hielten. Die Pfade und die Stage von “Die grünen Geister” kamen uns bekannt vor, was für uns ein wenig enttäuschend war. Es handelte sich um Stages eines bereits archivierten (und sehr coolen!) Cache. Das Versteck ansich ist kreativ und toll, aber wenn man es bereits kennt reduziert sich doch die Freude. Im Logbuch fanden sich massenhaft von Travelbug-Stempel, die wir fleissig notierten. Das artete richtig in Arbeit aus. Nach wie vor weiß ich jedoch nicht so richtig, was ich von derartigen Stempel halten soll, weil Sie doch ein wenig zweckentfremdet sind. Dazu schreibe ich vielleicht nochmal einen Blog-Beitrag?!
Das Hügelgrab (GC468YD)
Weiter ging es dann zum “Hügelgrab”, einen einfach Tradi im Grünen. Hier begeisterte uns das einfallsreiche und überdimensionale Logbuch. Dafür gab es einen Favouritenpunkt.
Alberich Bonus (GC468X7)
Beim Cache-Hunt #01 am 07.06.2012 (Gott – ist das lang her!) widmeten wir uns damals ersmtals den Caches von “die Helden“. Zu der Geschichte um “Alberich” wurde am 23.04.2013 einen neuer Bonus ausgelegt, den wir natürlich auch kassieren mussten.
Schiessbuckel Bürstadt (GCTDBA)
Nun stiegen wir in das Auto und wechselten den Wald, in welchem es auch noch zahlreiche andere interessante Caches gibt. Eine wirklich schöne Gegend mit zahlreichen Wanderwegen und Rastmöglichkeiten. Soll heißen, daß unser Team hier ein weiteres Mal sein Unwesen treiben wird. Aus zeitlichen Gründen knöpften wir uns den “Schiessbuckel Bürstadt” vor. Die einzelnen Stages waren schnell gefunden und die Rätsel flott gelöst. Trotz eines minimalen Lese-Rechenfehlers konnten wir den Final orten. :-)
Geocacher Schaukasten über den Dächern v. Bensheim (GC20B9J)
Zurück in Bensheim empfohl uns unser Grob1974 noch dieses Prachtstück nach dem Abendessen. Die Stage 1 konnten wir aufgrund der des notwendigen GPS-Empfangs sehr flott finden. Beim öffnen des doch sehr mutig öffentlich (ja, fast dreist) platzierten Caches hatten wir dann auch den entscheidenden Schlüsselmoment, der uns das loggen erlaubte. Für die tolle Idee gab es einen Favouritenpunkt!

Zu den aufgelisteten Caches wurden noch weitere geloggt, die auf der Cache Hunts-Seite aufgelistet sind.

Weiterführende Links:

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Das Land der aufgehenden Sonne

Seit knapp 2 Wochen sind wir nun aus Japan zurück und noch immer sind wir dabei, all die Eindrücke und Erlebnisse zu verarbeiten. Eine unglaubliche Insel, die uns in ihren Bann gezogen hat!

Die Japaner sind äußest freundlich, zurückhaltend, hilfsbereit und geduldig, was für uns anfangs sehr ungewohnt und auf Dauer doch sehr angenehm war. Dieser erstrebenswerte Menschenschlag erklärt wohl auch, warum wir in den Städten nie Graffity-Bilder oder herumliegender Müll zu Gesicht bekamen. Auch in den öffentlichen Verkehrsmitteln war es angenehm ruhig, stets sauber und es gab keinerlei Verspätungen oder Verzögerungen an den Haltestellen.

Der Japaner ist darauf bedacht, selbst in einer schönen und funktionierenden Umgebung zuleben und hierfür auch seinen persönlichen Beitrag zu leisten. Wir Europäer können hier noch ordentlich dazu lernen.

Die von uns besuchten Städte waren einfach nur faszinierend. Zum einen ragen gigantische Wolkenkratzer in die Höhe, mehrere Brücken / Straßen übereinander gestapelt regeln den Verkehr und das Bahn-Netz dort ist einfach nur klasse. Das Shopping dort fällt wirklich leicht, denn die Japaner bauen gern in die Tiefe und die Höhe und es gibt Etagenweise Restaurants und Shops für alle Dinge, die das Herz begehrt. Zum anderen trifft man in den Metropolen wieder auf gepflegte Spielplätze, Parks oder Rosengärten oder auch alte Tempel / Pagoden / Schreine an, die sehr harmonisch ins Stadtbild eingepflanzt wurden. Die Japaner haben die Symbiose von Natur, Tradition, Kultur und Moderne wahrlich gemeistert.

Sämtliche Sehenswürdigkeiten waren somit sehr gut erhalten, was bei den überdimensionalen und sehr alten Holzgebäuden wirklich beeindruckend ist. Und es gibt wirklich viele dieser Tempelanlagen und Parks, die es zu pflegen gilt.

Unsere 2 Wochen in Japan waren eine tolle Erfahrung und mit Sicherheit nicht unser letzter Fuß auf asiatischen Boden. Nachdem wir nun ja nur einen Bruchteil Japan’s gesehen haben, muß das restliche Land irgendwann auch noch daran glauben. Das nächste mal werden wir allerdings zur Blütezeit reisen, denn bei all den Kirschbäumen muß das einfach nur atemberaubend sein.

In der Galerie gibt es über 600 Bilder zu sehen, die Euch das Land hoffentlich schmackhaft machen. :)

In Sachen Geocaching war wir auch sehr aktiv, obgleich das nicht unser Ziel war. Satte 21 Caches konnten wir finden, wobei viele virtuelle Caches (Fotos zusammen mit Sehenswürdigkeiten) mit dabei waren. Mit der Besteigung des legendären Mount Tempo habe ich meinen persönlichen “Tiefpunkt” der Bergbesteigung erreicht. :)

Alle unsere besuchten Orte und Sehenswürdigkeiten in alphabetischer Reihenfolge:

Sehenswürdigkeiten des Japan-Urlaubes
Thumbnail Stadt / Sehensürdigkeiten


Himeji

  • Himeji-jō / Burg Himeji (Link)
    Der ursächliche Grund für einen Trip nach Himeji war natürlich die dort stehende Burg, die seit 1993 zum Weltkulturerbe zählt. Umgeben von einer großen Parkanlage konnten wir konnten wir hier viel Zeit verbringen. Das Hauptturm des Schlosses wird bis 2015 restauriert. Aus diesem Grunde konnten wir leider nur auf das gigantische darum erbaute “Haus” blicken. Dennoch gab es wegen der Größe und der zahlreichen Türme viel zu sehen. Z. B. wandelten wir mit Socken auf dem Holzboden eines überdachten Mauergangs und konnten dort viele historische Ausstellungsstücke, z. B. Krieger-Helme der einzelnen Zeitalter, bestaunen.
  • Tee-Zeremonie im Koko-en-Garten (Link)
    Direkt neben der Burg befindet sich der in den 90er Jahren errichtete Koko-en Garten, ein weiterer wunderschöner japanischer Garten. Er besteht aus 9 verschiedenen Gärten in verschiedenen Stilen der Edo Periode. Hier zelebrierten wir eine traditionelle Tee-Zeremonie: Auf Bambusmatten nahmen wir die süße Speise und das Schälchen Tee zu uns. Damit wir auch den richtligen Ablauf und die Feinheiten des Rituales umsetzen konnte, wurde uns eine schriftliche Anleitung hierzu angeboten. Nun wissen wir endlich, wie man richtig Tee trinkt! Tiefenentspannt erwartete uns danache eine wundervolle und sehr gepflegte japanische Gartenanlage mit zahlreichen Pflanzen.
China Town
Kobe Tower
Tetsujin 28Go
Kōbe

  • China Town
    Inmitten der Stadt – eingebetten zwischen modernen Wolkenkratzern – gibt es ein kleines China Town. Hier gibt es viele kleine Läden zum shoppen und noch mehr Essensstände.
  • Kobe Tower (Link)
    Das gute Stück steht im Hafengebiet und gehört zum Pflichprogramm eines jeden Besuchers. Die rote Metallkonstruktion wurde 1963 aus Stahl erbaut und muß damals sehr futuristisch gewesen sein. Mit einem Aufzug kann man 90m nach oben. Von dort oben hat man einen sehr schönen Blick auf den Hafen und die Tal eingebettete Metropole.
  • Tetsujin 28-gō / Ironman No.28 (Link)
    Der sympathische Blechkamerad begeisterte mich schon vorab, denn wo – außer in Japan – steht bitte schön ein 18m hoher Metalkollos in Form eines Roboters!? Dieser Stammt Manga-Serie des japanischen Zeichners Mitsuteru Yokoyama aus den 60iger Jahren.
Arashiyama
Kiyomizu-dera Tempel
Maruyama Park
Kyoto

  • Arashiyama (Link)
    Es handelt es sich um einen ein wenig abseits liegenden Stadtteil von Kyoto. Er bezaubert durch seien großen Fluss und durch die grünen Wälder. Wir liefen durch einen tollen Bambuswald und folgten den Wegen entlang des Flußlaufes. Natürlich schipperten wir auch auf einem Paddelboot herum, wobei ich die Ruder in der Hand hatte und Prinzessin Kami über das Wasser schubste.
  • Kiyomizu (Link)
    Auch dieses gigantische Meisterwerk aus Holz gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Es handelt sich um die grö0te buddhistische Tempelanlage, welcher anno 780 erbaut wurde. Von dort aus hat mein eine spektakuläre Aussicht auf die Stadt Kyoto und aus der Ferne sieht man erst, wie riesig dieser Tempel wirklich ist.
  • Maruyama Park (Link)
    Im ältesten Park der Stadt schauten wir uns auch um. Dieser ist sowohl gepflegt als auch sehr natürlich.

Minoh

  • Minoo Wasserfall & Minoo Park (Link)
    Als erstes begrüßte uns ein freundlicher steinerner Eingeborener in diesem schönen Städtchen, mit dem Kami gleich fotografiert werden wollte. :-)
    Das Wetter war an diesem Tage sehr drückend warm und feucht – es fühlte sich sehr tropische an. Die graue Wolkenschicht und der dichte Wald steuerten dann noch zur schummrigen Stimmung zur Mittagszeit bei. Beim ersten Anlauf zum Wasserfall hatten wir nur 1 Regenschirm in Gepäck. Nachdem es etwas doch etwas mehr regnete kehrten wir zwecks Beschaffungsmaßnahme und Mittagessen in die Innenstadt auf. Danach startete der zweite Anlauf und nach einer 2,5km-Wanderung entlang des Flusses erreichten wir dann (den doch eher kleinen) Wasserfall.
Fütterung
Todai-ji
Nara

In Nara liehen wir uns Fahrräder aus, um die Sehenswürdigkeiten zu erkunden.

  • Kasuga-Taisha (Link)
    Der Kasuga-Taisha ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbe in Nara. Der Pfad zum Schrein führt durch den Nara-Park, einem Wildpark (in dem zahme Hirsche frei leben). Diese sind sehr zutraulich und können mit Leckereien gefüttert werden. Über eintausend steinerne Laternen säumen Weg zum Schrein, die auch zu besonderen Festen alle mit Kerzen bestückt werden.
  • Kōfuku-ji (Link)
    Der Tempelkomplex Kōfuku-ji beinhaltet 3 goldene Haupthallen und 2 Pagoden. Die dazugehörige fünfstöckige Pagode Gojūnotō ragt mit über 50 Metern in die Höhe die zweitgrößte Pagode in Japan.
  • Tōdai-ji (Link)
    Die Haupthalle ist ~ 50m hoch, breit und tief und damit das das größte rein aus Holz gebaute Gebäude der Welt. Und das ganz ist sogar noch zu toppen, denn darin befindet sich eine beeindruckende aus Bronze gegossene 16m hohe und 452 Tonnen schwere Buddha-Figur.
Expo '70
Floating Garden
Kaiyūkan (Aquarium)
Osaka Castle
Osaka

  • Gelände der Expo ’70 (Link)
    Ein riesiges Areal von der Weltausstellung Expo 1970 mit zahlreichen Highlights: Rosengärten, japanische Gärten, riesige Skulpturen, ein Wanderweg in den Baumkronen und vieles mehr. Wer zu faul zum ablaufen ist, kann hier auch einen bereiften Zug nutzen. :)
  • Floating Garden Observatorium / Umeda Sky Building (Link)
    Das imposante Gebäude bietet eine Aussichtsplattform in 173m Höhe. Von hier aus hat man eine tolle Aussicht auf Osaka. Wir sind eher zufällig zur Abenddämmerung dort eingetroffen und konnten den Sonnenuntergang mit erleben. Auch Osaka bei Nacht war sehr beeindruckend. Es gibt auch die Möglichkeit sich dort ein Schloß in Herzform mit den eigenen Namen und Datum anfertigen zu lassen. Nach etwa 10 Minuten kann man das dan abholen und an Stahldrähten im Außenbereich anbringen. Natürlich haben wir das auch getan. :)
  • Kaiyūkan Aquarium (Link)
    Ein atemberaubendes Aquarium – eines der größten der Welt – begeisterte uns beide. Auf mehreren Etagen und mit mehreren tausend Kubikmeter großen Wassertanks konnten wir hier Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere aus den verschiedensten Klimazonen sehen.
  • Osaka Castle (Link)
    Die alte Schlossanlage ist wirklich sehr gut in die moderne Stadt Osaka eingebettet. Ein großer Park mit Ausblick auf zahlreiche Gründlächen, Stadtmauern, Türme und Wassergräben lädt zum flanieren ein. Innerhalb des Schlosses gibt es viel Anschauungsmaterial – leider fast nur auf japanisch. Im oberen Bereich der Pagode kommt man auch an die Frischluft und hat einen tolle Überblick auf Osaka.
  • Shitennō-ji (Link)
    Direkt in Osaka liegt diese Tempel-Anlage. Darin befindet u.a. ein Tempel und eine 5stöckige Pagode, in der man im Inneren mit Socken auf einer schmalen Wendeltreppe hochlaufen kann. Unterwegs trifft man auf zahlreiche Wandmalereien, Statuen und andere Kunstgegenstände.
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Bilder vom Ausflug mit der Draisine

Zum Männertag am 09.05.2013 waren wir mit Freunden in der schönen Pfalz. Bereits über 1 Jahr vorher hatten wir eine Draisine für 7 Personen gebucht.

Obgleich das Wetter dieses Jahr mit Sonne bisher sehr geizte, meinte es der Wettergott an diesem Tage gut mit uns. Um die 12km legten wir zurück und machten zwischendurch einige Pausen. Ab und zu galt es mal einen Cache zu finden und ein ander mal machten wir Stopp für ein ausgiebiges Picknick. Wie immer hatten wir alle viel zu viel zu Essen dabei. Leider mussten – trotz des Huldigungstages – auch die Herrlichkeiten ordentlich in die Pedalen treten. Aber gerade das hat auch richtig Spaß gemacht. :)

Vom Event gibt es auch ein paar Bilder in der Galerie.

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