|
|
||
|---|---|---|
| Der Gaza-Streifen ist immer wieder im Gespräch. Seit Jahren hält er die Welt in Atem. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen zwischen Israel und der radikal-islamischen Hamas. Einmal mehr handelt es sich also um einen Krieg des Glaubens. Solche Glaubens-Kriege tauchen leider immer wieder in der menschlichen Historie auf und haben bereits Millionen Opfer gekostet.
Seit 2 Wochen fliegen nun wieder die Raketen hin und her. Die Hamas hat allein nicht wirklich die geringste Chance diesen Kampf zu gewinnen, aber zusammen mit anderen Glaubensbrüdern aus umliegenden Ländern könnte sich das Blatt schnell wenden. Am Anfang ist man als Europäer doch recht empört, aber mit steigender Anzahl der Tage sinkt die Empörung deutlich. Das Interesse schwindet, weil die Wahrscheinlichkeit der Bedrohung deseigenen Lebens relativiert wird. Der Mensch gewöhnt sich eben an alles: an das Ozonloch, an die schmelzenden Pole, an das Aussterben von Tieren... und an Kriege. Seit Jahrzehnten gibt es keinen Tag auf Erden, auf denen nicht irgendwo ein Krieg herrscht. Mal geht es berechtigterweise um Freiheit, mal um Öl und oft ist einfach der Glaube im Spiel. Und dadurch kommt es, daß sich nun in den Gazakrieg auch noch der Staat Libanon einmischt und Raketen auf Israel abschiesst. Glaubensbrüder sind eben bessere Menschen. Kaum werden Raketen aus einem bisher unbeteiligten Land abgefeuert, horcht der Europäer wieder auf, oder!? Nicht das sich der Krieg doch noch plötzlich wie ein Lauffeuer ausbreitet und es für uns bequemen, fetten und politikverdrossenen Europäer brenzlig werden könnte!? Ein wenig Terror und nervöse Finger in Zentraleuropa und los geht der religiöse Spass! Wenn es denn einen Gott gibt, dann ist er bestimmt stolz auf das gegenseitige Gemetzel unter seinen Kindern. Die Kleinen haben ihren Vater eben nie kennengelernt und wissen deshalb nicht, wie er denn nun genau heisst. Der Name ist ja auch absolut ausschlaggebend und nicht die Botschaft und die ethischen Grundsätze, die eine Religion / einm Glaube vermitteln soll. Die sind seltsamerweise meist grundsätzlich gleich, haben aber ein paar Unterschiede, die wohl der Mensch in den letzten 2000 Jahren selbst erfunden hat. Irgendwie muss man ja fremde oder unliebsame Menschen legitimiert zum Feind erklären können. Egal. Der Name Gottes, unseres Vaters, ist anders als der meiner Brüder. Dies ist Grund genug, sich gegenseitig mit Raketen zu befeuern und sich zu dezimieren. Was wir mit Wäldern und Tieren schaffen, kriegen wir auch bei er Rasse Mensch hin. Es gibt eh viel zu wenig Ressourcen und Platz auf diesem übervölkerten Planeten Erde, vielleicht ist ja Krieg genau das richtige Mittel zur Lösung. Wenn der Vater nicht da ist, kann man eben die Sau rauslassen und seine Schwestern und Brüder hemmungslos verhauen. Man muss sich ja vor niemanden rechtfertigen, jedenfalls jetzt nicht. Meist sehen diejenigen, die Entscheidungen treffen, nie die Opfer, die sie selbst getötet haben. Wi dem auch sei... wenn ich der Vater der Menschen wäre, würde ich mich auch nicht mehr blicken lassen. Wenn der Glaube und der Hass stärker als die Ethik, Vernunft und die Liebe sind, dann ist es eh zu spät für diese Spezies. Eltern schieben schwer erziehbare Kinder in Camps / Heime ab oder werfen Sie einfach aus dem Haus. Gott hat für uns die Erde geschaffen: die Anstalt für die komplett der Ehtik entledigten Durchgeknallten. |
![]() |
|
|
Statistik seit 01.06.2010:
Gesamt: 0394 |
Monat: 015 |
Gestern: 02 |
Heute: 00 |
Besucher/Tag: 2.14
|