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Nun hat es mich auch erwischt! Das gesundheitliche Schicksal vieler Ü30-Sesselpupser hat auch bei mir Einzug gehalten. Mitte Januar hatte ich enorme Schmerzen vom Gesäß bis zum Oberschenkel und mein Hausarzt diagnostizierte eine Nervenwurzel-Entzündung.

Da so eine Nervenwurzel ihren Sitz nahe er Wirbelsäule hat, waren laut Arzt Bandscheibenprobleme nicht auszuschliessen. Mit ein paar Tagen Ruhe und Schmerztabletten sollte es dann erledigt sein. Mein Glaube daran war jedoch nicht sonderlich stark, da ich schon längerfristig etwas angeschlagen beim laufen war, aber immer von einer Muskelzerrung o. ä. ausging. Für mich drängte sich der Verdacht eines Bandscheibenvorfalls immer mehr auf. Am Abend des Arztbesuches hatte ich höllische Schmerzen und konnte erst gegen 5 Uhr morgens einschlafen. Beim laufen, sitzen und liegen hatte ich Schmerzen. Nur bei ein paar wenigen Liege-Stellungen war es einigermassen erträglich. Die Voltaren Dispers schienen mir überhaupt nicht zu helfen. Ich entschloss mich dann, zu einem anderen Arzt - einem Sportmediziner - zu gehen und ein weiteres Urteil einzuholen.

Nach 1 Stunde Wartezeit bekam ich dann die gleiche Diagnose. Zusätzlich gab es aber dann noch eine Spritze in den Hintern, die auch wirklich etwas gebracht hat. Nachdem ich mit Nachdruck auch eine Kernspintomografie verlangt habe, kam ich dann mit einer Überweisung in die Röhre einer Radiologie. Bei den sanften Klängen von Metallica lag ich dort um die 20 Minuten. Der Arzt klärte mich anschliessend über den Befund auf und offenbarte mir einen Bandscheibenvorfall. Schön anzusehen waren die Aufnahmen nicht.

Nach 1 Woche Schmerztabletten und einer Cortison-Spritze direkt in den Wurzelnerv ging es mir dann besser. Die Schmerzen sind nun fast weg, nur ab und an zieht es etwas. Bis Ende März gehe ich nun regelmäßig zur Krankengymnastik und zur Elektrotherapie. Dort lerne ich Übungen zum Muskelaufbau, zur Schmerzlinderung und bekomme Tipps bezüglich der Bewegung im Alltag. Desweiteren nenne ich nun auch einen Crosstrainer mein eigen, da dieses Gerät optimal für dieses Krankheitsbild ist. Mit den richtigen Übungen und konsequentem Training stehen die Chancen gut, im Wirbelbereich die Muskeln aufzubauen und so die Bandscheibe wieder zwischen die Wirbel zu drücken.

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