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Beiträge mit dem Stichtwort ‘Ironie’

Die Chuck Norris-Brücke

27 Feb

Er ist eben einmalig, unser Chuck Norris! Der Mann, der keinen Honig kauft, sondern Bienen isst. Der Mann, dessen Tränen können Krebs heilen, aber der leider niemals weint. Dieser Haudegen kann nun bald offiziell an einem postmodernen Altar gehuldigt werden:

Nachdem der Bud Spencer-Tunnel in Schwäbisch Gmünd nicht genehmigt wurde, gibt es nun bald in der schönen Slowakei eine legendäre Chuck Norris-Brücke. Als Titel stand auch noch “Maria Theresia-Brücke” als Vorschlag auf dem Wahlzettel, aber selbst diese Braut konnte der populäre Action-Megastar mit 3500 zu 260 Stimmen locker versenken. Das Volk hat entschieden und nun muss der Regionalrat über den Namen der Brücke entscheiden, welche im Sommer 2012 eingeweiht werden soll.

Die Chuck Norris-Brücke überquert den Morava-Fluss nahe der österreichischen Grenze und soll von Fußgängern und Radfahrern genutzt werden. Die Lokation wird sicher bald von unzähligen Fans besucht und auch Mekka in den Hintergrund rücken lassen. :-)

Quelle: huffingtonpost.com | nachrichten.de

 
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Geschrieben von Hendrik in der Kategorie Skurriles

 

Der Bud-Spencer-Tunnel auf der schwäbischen Alb

27 Jul

Bud-Spencer-TunnelDie deutsche Verkehrspolitik hat auf der schwäbischen Alb mit einem Online-Flashmob zu kämpfen. Bei der Namensgebung eines neuen Tunnels der B29 bei Schwäbisch Gmünd sollte das Volk mit eingebunden werden. Neben Vorschlägen wie “Salvator-Tunnel” (Wallfahrtsanlage im Ort), “Staufer-Tunnel” (Kaisergeschlecht der Region) und “Einhorn-Tunnel” (Wappentier) waren die beliebtesten Vorschläge. Und dann gab es noch den “Bud-Spencer-Tunnel” als Option.

Die Facebook-Gruppe “Bud-Spencer-Tunnel Schwäbisch Gmünd wählen!” scheint kaum noch zu bremsen zu sein. Über 27.000 Menschen haben dort bereits dort bereits bekundet, auf der Homepage von Schwäbisch Gmünd ihre Stimme für den Schauspieler abgegeben zu haben.

Sie machen zudem ihre Freunde auf die Aktion aufmerksam: Fast 120.000 Einladungen an andere Facebook-Nutzer wurden verschickt. Ständig kommen neue Fans hinzu. Die Rathausspitze gibt sich trotzdem gelassen. “Das ist eine lustige Geschichte. Der Gemeinderat wird das Ergebnis auch diskutieren”, sagte Stadt-Sprecher Markus Herrmann. Der Bund hatte das 180-Millionen-Euro-Bauwerk als teuerste Ortsumgehung in Deutschland eingestuft.

Heute findet in der Ortschaft um 15:00 Uhr eine Gemeinderatssitzung zum Thema statt. Das ganze wird wegen des hohen Interesses der Öffentlichkeit sogar per Live-Stream im Internet zu sehen sein.
Wie dürfen gespannt sein, ob der Volkshumor von der Stadt angenommen wird. :-)

Quelle: heute.de

Update:

Der Gemeinderat hat sich trotz der überwältigenden Mehrheit der Bürger gegen den “Bud-Spencer-Tunnel” entschieden. Stattdessen wurde die Bürger mit der Benennung des Freibades nach Bud Spencer ruhiggestellt. Im September wird nun endgültig beschlossen, wie das Bauwerk tituliert wird.

Vielleicht findet sich ja noch ein Rechtsanwalt, der die diese “volksnahe Entscheidung” anklagt. An Unterstützern sollte es ja nicht mangeln. Ansonsten… oder bis dahin: Ein Hoch auf die Demokratie! :-/

 
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Geschrieben von Hendrik in der Kategorie Skurriles

 

Wohin mit all den Diktatoren?

28 Feb

Den Satz “Die arabische Welt ist im Wandel!” hörte ich erstmals Anfang Februar, als in Tunesien das Volk demonstrierte. Dem Mann, der dies im Fernsehen von sich gab, brachte ich nur ein abfälliges schmunzeln entgegen. Damals dachte ich mir, daß der Typ ganz schön fett aufträgt und aus einer Fliege nun gleich einen Elefanten machen will. Nur weil in einem Land ein paar Leute auf der Straße rumrennen bedeutet das doch nicht, daß dies gleich für andere Länder oder gar einen ganzen Kontinent gilt.

Heute bin ich schlauer! Dieser dramatische Regisseur von damals hat Recht behalten, denn mittlerweile ist der Funke der Freiheit auf andere Länder übergeschappt. Nachdem es zuerst in Agypten gezündelt hat brennt es nun lichterloh im Land des wunderschönen Gaddafi, in Libyen.

Wo das alles enden wird, weiß keiner so recht. Aber immerhin hat die tolle EU nach anfänglich massiver Zurückhaltung nun doch schon ein wenig Stellung bezogen. So richtig raushalten kann man sich aus diesem Thema leider nicht, daß mußten auch unsere Politiker feststellen. Lange haben Sie feige versucht die Neutralität zu wahren und der Wert der Menschenrechte wurde in meinen Augen damit sehr reduziert. Aber jetzt wird heftig sanktioniert! Bestimmt feiern die über 300 Toten darüber eine Party im Himmel, daß der Herr Gaddafi nun nicht in die EU einreisen darf! Hah – dem haben wir es aber gezeigt! Der wird sich noch schwer überlegen, ober er weiter seine Truppen auf die Straßen schickt und Söldner zum ermorden der eigenen Bevölkerung beauftragt. Urlaubsverbot ist die Achillesverse jedes Diktatoren!

Aber das ganze ist ja nun auch nicht sooo einfach. Jahrzehnte lang hat die EU – im Sinne der Stabilität und der Ölreserven – Geld in diese Diktatoren gepumpt. Jene konnten damit für Ruhe sorgen, auch wenn das Volk keine Freiheit hatte und ausgebeutet wurde. Aber solange die Mißachtung der Menschenrechte unter dem Deckmantel des Schweigens liegt und kein Ton herausdringt, so lang kann man solch ein tyrannisches System ja auch tolerieren. Im Grunde ist es schon schade um all die Waffen und das Geld der EU, daß nun ja auch wieder irgendwie eingetrieben werden muß. Aber da ist der europäische Machtapparat schon recht schnell reagiert, denn mittlerweile sind die Überweisungen gestoppt und die Konten eingefroren. Aber einige Führungskäfte waren da klüger und haben ihre Goldvorräte gleich tonnenweise mit ins Exil genommen. Die ganzen Demonstrationen kamen aber auch sehr überraschend, sowas konnte ja niemand ahnen. Deswegen gab es bei der EU wohl auch keinerlei Notfallplan für austickende freiheitsliebende und unterdrückte Bürger, die ihren Diktator loswerden wollen. Seltsam, oder!?

Freiheit und Menschenrechte hin oder her, aber denkt eigentlich irgendjemand mal an die Bedürfnisse der gestürzten Diktatoren? Die haben ja nun praktisch ihren Job verloren und müssen nun sicher alle zum Arbeitsamt. Und Diktatorenposten werden ja, wie wir gelernt haben, nun auch immer seltener. Wohin sollen sich die evtl. schon verarmten Menschen wenden? Ja, ganz richtig: Menschen! Auch Diktatoren haben ihre Rechte. Meiner Meinung nach sollte es eine Art “weltweites Hartz IV für entmachtete Diktatoren” geben und ihnen parallel noch noch einen Job im sozialen Gewerbe verschaffen. Zur Resozialisierung versteht sich.

Eine alternative Idee, zu der ich mir eventuell auch die Patentrechte sichern sollte, hätte ich auch:
Man könnte die Betroffenen mitsamt ihren treuen Armeen auf eine Insel verfachten. Da bekommt dann jeder sein Stück Land. Dort können Sie dann mit ihren Handkanten Bäume fällen und sich mit Steinen bewerfen. Pünktlich zum Jahresanfang könnte man dann eine Art “Risiko”-Spiel starten. Damit sich die Guten auch weiterhin austoben können… Wir sollten bei der Insel nur darauf achten, daß es dort definitiv kein Erdölvorkommen gibt!

 
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Geschrieben von Hendrik in der Kategorie Blog